Digital Jetzt - Nutzen Sie die Chance zur Förderung Ihrer Digitalisierung und Mitarbeiterqualifizierung!

„Digital Jetzt“: Nutzen Sie die Chance zur Förderung Ihrer Digitalisierung und Mitarbeiterqualifizierung!

Gute Nachrichten für kleine und mittelständische Unternehmen: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist im September 2020 mit dem neuen Förderprogramm „Digital Jetzt“ gestartet, um die Digitalisierung im Mittelstand voranzutreiben.

Das Förderprogramm „Digital Jetzt“ bietet attraktive finanzielle Zuschüsse und soll Unternehmen mit 3-499 Mitarbeitern dazu anregen, weiter in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren. Insgesamt stellt das BMWi 203 Millionen Euro zur Verfügung, davon 40 Millionen Euro bis Ende dieses Jahres. Es lohnt sich also, das Programm etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir haben hier alles Wissenswerte rund um das Förderprogramm „Digital Jetzt“ für Sie zusammengefasst.

INHALTSANGABE
  1. Was wird gefördert?
  2. Wie hoch wird gefördert?
  3. Welche Voraussetzungen muss ein Unternehmen erfüllen, um von der Förderung profitieren zu können?
  4. Wie wird der Förderantrag gestellt
  5. Der Digitalisierungsplan

1. Was wird gefördert?

Das Förderprogramm „Digital Jetzt“ enthält zwei Fördermodule.

Fördermodul 1: Investition in digitale Technologien

Das Modul unterstützt Investitionen in Soft- und Hardware zur Stärkung der internen und externen Vernetzung der Unternehmen. Dazu zählen zum Beispiel Investitionen in:

  • datengetriebene Geschäftsmodelle
  • Künstliche Intelligenz
  • Cloud-Anwendungen
  • Big-Data
  • Einsatz von Hardware
  • IT-Sicherheit und Datenschutz
Fördermodul 2: Investition in die Qualifizierung der Mitarbeiter

Dieses Modul fördert Investitionen in Weiterbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter zu digitalen Themen, vor allem zur Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Strategie sowie Qualifizierungen im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz. Dabei muss das Qualitätsniveau der Weiterbildungen durch eine Zertifizierung nach ISO 9001 nachgewiesen oder durch eine Akkreditierung nach AZAV belegt sein.

Hinweis:
Fördermittel können sowohl für ein Modul als auch für beide Module beantragt werden! Werden beide Module in Anspruch genommen, müssen diese nicht unbedingt inhaltlich zusammenhängen.


2. Wie hoch wird gefördert?

Pro Unternehmen werden Digitalisierungsprojekte mit einer max. Fördersumme von bis zu 50.000 Euro unterstützt. Ist das Unternehmen Teil einer Wertschöpfungskette und/oder Teil eines Wertschöpfungsnetzwerks, kann der Förderzuschuss sogar bis zu 100.000 Euro beantragen.*

Die Berechnung der Fördergelder richtet sich anteilig nach der Höhe der Investitionskosten des Unternehmens. Dabei wird die Förderquote nach Unternehmensgröße wie folgt gestaffelt:

Anzahl der Mitarbeiter Anträge bis 30. Juni 2021 Anträge ab 01. Juli 2021
bis 50 50 % Förderung 40 % Förderung
bis 250 45 % Förderung 35 % Förderung
bis 499 40 % Förderung 20 % Förderung

Hinweise:

  • Eine Investition mit dem Schwerpunkt IT Sicherheit erhöht die Förderquote um zusätzliche 5 %!
  • KMUs aus strukturschwachen Regionen profitieren von einer erhöhten Förderquote (+10%).**
  • Die Förderung wird im Übrigen als echter Zuschuss gewährt und muss nicht zurückgezahlt werden.

* Was ist ein(e) Wertschöpfungskette/-netzwerk?
Eine Wertschöpfungskette stellt die verschiedenen Stufen von Einzelprozessen innerhalb einer Produktion dar - von der Ressourcenlieferung bis zum Endprodukt. Oft arbeiten mehrere Unternehmen entlang einer Wertschöpfungskette zusammen. Mehrere Unternehmen können außerdem in einem Wertschöpfungsnetzwerk kooperieren. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn mehrere Zulieferer bei der Motorenfertigung in der Automobilindustrie zusammenarbeiten.

** Eine Übersicht der strukturschwachen Regionen finden Sie auf der Seite des BMWi unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/Digital-Jetzt/digital-jetzt-infografik-strukturschwache-regionen.jpg


3. Welche Voraussetzungen muss ein Unternehmen erfüllen, um von der Förderung profitieren zu können?

Die Förderung kann von jedem kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) mit 3 bis 499 Beschäftigen beantragt werden, unabhängig von der Branche, in der das Unternehmen tätig ist. Zusätzlich müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

Das Unternehmen

  • hat einen Digitalisierungsplan erarbeitet.
  • hat zum Zeitpunkt der Bewilligung noch nicht mit dem Digitalsierungsvorhaben begonnen.
  • kann anhand einer De-minimis-Erklärung schriftlich erklären und versichern, dass es in den letzten 3 Jahren nicht mehr als 200.000 Euro an Fördermittelgeldern erhalten hat.
  • befindet sich in Deutschland.

Die Umsetzung der Maßnahmen muss nach Bewilligung innerhalb von zwölf Monaten erfolgen. Zudem ist auch hier ein Nachweis über die Verwendung der Fördermittel in Form einer De-minimis-Bescheinigung erforderlich.


4. Wie wird der Förderantrag gestellt?

Der Förderantrag wird ausschließlich über das Online-Antragstool des BMWi gestellt. Dabei wird ein elektronisches Antragsformular ausgefüllt, über das folgende Informationen abgefragt werden:

  • Daten zum Unternehmen
  • Informationen zu bisherigen Förderungen (De-minimis-Bescheinigung)
  • Informationen zum geplanten Investitionsvorhaben
  • Informationen zu den geplanten Investitionen
  • Informationen zum Eigenanteil des Antragstellenden

5. Der Digitalisierungsplan

Im Digitalisierungsplan sollen Unternehmen Ihr Digitalisierungsvorhaben detaillierter beschreiben und besondere Punkte hervorheben. Dazu gehören beispielsweise die Art und Anzahl der Fortbildungen oder die Effekte innerhalb des Unternehmens, die durch die digitalen Neuerungen erzielt werden sollen.


6. Unser Tipp: Kombinieren Sie „Digital Jetzt“ mit „go-digital“!

Neben „Digital Jetzt“ gibt es ein weiteres Fördermittelprogramm: „go-digital“. Es richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie an das Handwerk. „Go-digital“ bietet praxiswirksame Beratungsleistungen, um mit den Entwicklungen in den Bereichen Online-Handel, Digitalisierung des Geschäftsalltags und Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt zu halten. Die beiden Förderprogramme bauen aufeinander auf und sind kombinierbar. So können Unternehmen beispielsweise über „go-digital“ geförderte Beratung erhalten und die im Anschluss geplante Investition mit Hilfe von Zuschüssen durch “Digital Jetzt” umsetzen.



   

Sie sind sich unsicher, ob Ihr Unternehmen alle notwendigen Kriterien erfüllt, um eine entsprechende Förderung durch „Digital Jetzt“ zu erhalten? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf, telefonisch unter der 02922/9589 110 oder per E-Mail an vertrieb [at] artada.de. Gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!

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